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Analyse und Entwicklung der Kulturlandschaft im Tal der großen Lauter am Beispiel ausgewählter Rasterflächen

  • In der vorliegenden Arbeit wird die Vielfalt an Arten und Biotopen in einem ausgewählten Ausschnitt des Lautertals erfasst und bewertet werden. Biodiversität beinhaltet drei Komponenten: DieIn der vorliegenden Arbeit wird die Vielfalt an Arten und Biotopen in einem ausgewählten Ausschnitt des Lautertals erfasst und bewertet werden. Biodiversität beinhaltet drei Komponenten: Die Vielfalt an Arten und an Ökosystemen als auch die genetische Variabilität innerhalb einzelner Arten. Der Fokus dieser Thesis liegt auf der Vielfalt an Arten und Biotope. Die Berücksichtigung der Genetik würde weitaus komplexere Untersuchungen notwendig machen und den Rahmen dieses Projekts übersteigen. Zunächst erfolgte die Kartierung der vor Ort vorkommenden Lebensräume auf einer Fläche von 4 km². Anschließend wurde die Bewertung der Biotoptypen vorgenommen. Beide Arbeitsschritte wurden jeweils mit dem Geoinformationssystem ArcGIS am Computer kartographiert. Um aber auch Tierarten zu berücksichtigen, wurden für das Gebiet relevante Zielarten ausgesucht, welche im hohen Maße als Zeiger für die ökologische Intaktheit der vorhandenen Biotope dienen. Solche Ziel- oder Schirmarten können als Indikator für die Funktionalität durchgeführter Pflegemaßnahmen dienen. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass die Ausrichtung der Pflege an die Ansprüche dieser Spezies einer Vielzahl anderer Arten und Lebensgemeinschaften zu Gute kommt und sowohl die Vielfalt an Pflanzen als auch an Tieren erhalten bzw. erhöhen kann. Anhand dieser Grundlagen wurden geeignete und umsetzbare Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen formuliert. An dieser Stelle soll noch auf die Trennung zwischen Kultur- und Naturlandschaft hingewiesen werden. In Deutschland findet man – mit Ausnahme der Kernzonen in den Nationalparks – aufgrund menschlichen Handelns nur noch Kulturlandschaften. Der Fokus des hiesigen Naturschutzes richtet sich daher meist auf Kulturbiotope, z.B. Wacholderheiden oder Streuobstwiesen, da diese Biotope absolut betrachtet häufig eine höhere Artenanzahl aufweisen als z.B. natürliche Hochmoore. Diese Arbeit formuliert eine mögliche nachhaltige Nutzung und Pflege, welche die Struktur- und Artenvielfalt des Gebiets erhalten und wo immer möglich durch Änderungen oder Anpassungen in der Bewirtschaftung weiter erhöhen soll. Sie stellt dabei jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern will Anregungen zu einer nachhaltigen Pflege und Nutzung des Lautertals geben.show moreshow less

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Metadaten
Author:Martin Werner
Advisor:Konrad Reidl
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2016/03/16
Publishing Institution:Hochschule Nürtingen-Geislingen
Granting Institution:Hochschule Nürtingen-Geislingen, Fakultät Umwelt, Gestaltung und Therapie
Release Date:2016/03/16
Tag:Artenvielfalt; Biodiversität; Biotopbewertung; Naturschutz
GND Keyword:Biotopkartierung
Institutes:Fakultät Umwelt Gestaltung Therapie / Landschaftsplanung und Naturschutz (LPN), Bachelor
Licence (German):License LogoVeröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand