Empirische Analyse branchenspezifischer Konjunkturzyklen am Beispiel des Fahrzeugbaus und des Handels
- Die Wirtschaft ist zusammengesetzt aus den unterschiedlichsten Sektoren. Spricht man im herkömmlichen Sprachgebrauch über Konjunktur ist meist die gesamtwirtschaftliche Variante gemeint. DarüberDie Wirtschaft ist zusammengesetzt aus den unterschiedlichsten Sektoren. Spricht man im herkömmlichen Sprachgebrauch über Konjunktur ist meist die gesamtwirtschaftliche Variante gemeint. Darüber hinaus ist allerdings auch zu beobachten, dass die unterschiedlichen Wirtschaftssektoren unterschiedliche Konjunkturen haben. In der Arbeit „Empirische Analysen branchenspezifischer Konjunkturzyklen am Beispiel des Fahrzeugbaus und des Handels“ wird dieses Phänomen untersucht. So wurde zuerst ein Überblick über die allgemeinen Bestimmungsfaktoren der Konjunktur gewährt, mit dem Ergebnis, dass es viele verschiedene gibt. Anschließend wurden geeignete Indikatoren für die Gesamtkonjunktur, sowie für die Branchenkonjunktur ermittelt. Es zeigte sich dabei, dass die amtliche Statistik bei unterschiedlichen Sektoren durchaus unterschiedliche Indikatoren und Periodizität veröffentlicht. Als Systematik wird die Wirtschaftszweigsystematik der amtlichen Statistik gewählt. Im Ergebnis kann für jede Branche ein geeigneter Indikator gefunden werden, wenn auch nicht immer denselben. Was nun abgesehen von der eigentlichen Auswertung noch fehlt ist eine Beschreibung der möglichen Charakteristika der Konjunkturzyklen und der Methode diese jeweils festzustellen. Dabei dreht es sich unter anderem um die Saisonbereinigung und Glättung, die Bestimmung und Beseitigung des Wachstumstrends, die Berechnung des Korrelationskoeffizienten (also des Bestimmungsmaßes zwischen zwei Variablen) und der Kreuzkorrelation, die den Timelag zwischen zwei Variablen anzeigt. Final werden dann zwei Branchen, nämlich aus dem Verarbeitenden Gewerbe der Fahrzeugbau und aus dem Bereich Dienstleistungen der Handel, nach zuvor beschriebener Systematik untersucht. Dabei zeigt sich, dass der Fahrzeugbau eine größere Schwankungsbreite hat als die Gesamtkonjunktur und als leicht vorlaufend bezeichnet werden kann, der Handel dagegen ein gutes Quartal nachläuft und einen sehr viel flacheren Zyklus aufweist. Bei den Unterbranchen – die ebenfalls analysiert wurden – zeigt sich teilweise ein ganz unterschiedliches Bild.…


| Author: | Robin Applis |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:bsz:950-opus-13185 |
| Advisor: | Christian Arndt |
| Document Type: | Bachelor Thesis |
| Language: | German |
| Date of Publication (online): | 2011/05/30 |
| Publishing Institution: | Hochschule Nürtingen-Geislingen |
| Release Date: | 2011/05/30 |
| Tag: | Branche; Deskriptive Statistik; Zyklus; empirische Methoden |
| GND Keyword: | Konjunktur |
| Institutes: | Fakultät Agrarwirtschaft, Volkswirtschaft und Management / Volkswirtschaft (VWL), Diplom/Bachelor |
| DDC-Class: | 300 Sozialwissenschaften / 330 Wirtschaft |


