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Biotopverbundplanung für moorbewohnende Tierarten im Raum Kißlegg

  • Da trotz verstärkter Bemühungen im Naturschutz das Artensterben weiter voranschreitet und herkömmliche Schutzkonzepte nicht ausreichen, ist es nötig alternative Konzepte zu verwirklichen. In dieserDa trotz verstärkter Bemühungen im Naturschutz das Artensterben weiter voranschreitet und herkömmliche Schutzkonzepte nicht ausreichen, ist es nötig alternative Konzepte zu verwirklichen. In dieser Arbeit wird das Konzept des Biotopverbunds auf kommunaler Ebene umgesetzt. Das Untersuchungsgebiet liegt im Raum Kißlegg im Westallgäuer Hügelland und beinhaltet 62 Moore. Anhand von vier moortypischen Tierarten, dem Hochmoor-Gelbling (Colias palaeno), der Sibirischen Winterlibelle (Sympecma paedisca), der Sumpfschrecke (Stethophyma grossum) und der Kreuzotter (Vipera berus), werden mit Hilfe des Geographischen Informationssystems ArcGIS die Defizite im Biotopverbund für jede Tierart ermittelt und Maßnahmen zur Verbesserung entwickelt. Für die Vernetzung von isolierten Biotopen und zur Wiederherstellung von Biotopkomplexen ist es notwendig, Korridor- und Trittsteinbiotope anzulegen, eine Extensivierung der forst- und landwirschaftlichen Nutzung auszudehnen sowie diese Maßnahmen sinnvoll zu kombinieren. Ein Biotopverbundsystem, das für eine Tierart von Nutzen ist, kommt ebenfalls anderen Tierarten mit ähnlichen Habitatansprüchen zugute. Das Konzept des Biotopverbunds stellt nicht nur eine Möglichkeit dar, das einzigartige Moorökosystem und seine Bewohner nachhaltig zu stabilisieren und die Bestände zu schützen, sondern dient auch dazu, den negativen Auswirkungen einer Klimaänderung entgegenzuwirken.show moreshow less

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Metadaten
Author:Verena Knigge
URN:urn:nbn:de:bsz:950-opus-12802
Advisor:Willfried Nobel
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2011/03/15
Publishing Institution:Hochschule Nürtingen-Geislingen
Release Date:2011/03/15
Tag:Alternatives Schutzkonzept; Biotopvernetzung; Verbundelemente
GND Keyword:Biotopverbund
Institutes:Fakultät Umwelt Gestaltung Therapie / Umweltschutz (UW), Master
DDC-Class:700 Künste und Unterhaltung / 710 Landschaftsgestaltung, Raumplanung