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Die Solitudeallee und ihre Freiräume. Die Reisach in Weilimdorf

  • Die Solitude-Allee erstreckt sich 14 km lang vom Schloss Solitude im Stuttgarter Stadtbezirk Stuttgart-West, bis nach Ludwigsburg.Die damalige Funktion der Allee, beide Schlösser auf schnellem Wege zuDie Solitude-Allee erstreckt sich 14 km lang vom Schloss Solitude im Stuttgarter Stadtbezirk Stuttgart-West, bis nach Ludwigsburg.Die damalige Funktion der Allee, beide Schlösser auf schnellem Wege zu verbinden und zu erreichen, hat heute weder politische noch infrastrukturelle Bedeutung. Im Zeitverlauf bis heute dehnten sich Stuttgart und seine Stadtbezirke immer mehr aus und prägten die Allee und ihre Bedeutung neu. Heute stellt sie eine Achse dar, welche unterschiedliche Landschaftsräume durchläuft und dabei Zu- und Übergänge von den Stadtbezirken in die Naherholungsgebiete schafft. Es entstanden Räume und Abschnitte, deren Bedeutungen unklar sind und neu beplant werden müssen. Die Freiräume entlang der Allee besitzen einen jeweils eigenen Charakter, es fehlt jedoch eine Verknüpfung, welche durch das Aktivieren der Allee neu gebildet werden soll. Ein besonderer Freiraum stellt die Reisachmulde im Stadtbezirk Weilimdorf dar. Sie befindet sich im ersten Drittel der Solitudeallee und ist eine von Ost nach West ausgedehnte Grünzäsur, die als Verlängerung des Greutterwaldes den Stadtbezirk teilt. Neben ihren Qualitäten für die Naherholung, hat sie auch eine hohe ökologische Bedeutung. Daher werden nicht nur räumliche und gestalterische, sondern gleichermaßen auch landschaftsplanerische und ökologische Faktoren berücksichtigt. Die Problematik am Entwurf war die Definition des Plangebiets und die Frage, was überhaupt stattfinden kann. Ziel war es, die klimabedeutsame Fläche in ihrer Funktion zu erhalten und mit dem Entwurf negativen Eingriffen vorweg zu greifen. Im Entwurf wurden durch eine extensive Parkgestaltung die weder ländlichen, noch städtischen Strukturen der Reisach berücksichtigt und bewusst inszeniert. Mit behutsamen Eingriffen wurden geringfügige Gestaltungsmaßnahmen vorgenommen. Es soll ein Kontrast zwischen der extensiv wachsenden Wiese, den Streubostbeständen als Symbole der Kulturlandschaft, und dem Wegesystem mit den angegliederten Spielräumen entstehen. Bestimmte Orte werden aufgrund ihrer Aussichtslage oder Raumstruktur hervorgehoben und damit zur Attraktion.show moreshow less

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Metadaten
Author:Ulrika Müller
URN:urn:nbn:de:bsz:950-opus-10514
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2009/07/14
Publishing Institution:Hochschule Nürtingen-Geislingen
Release Date:2009/07/14
Tag:Freiraumkonzept
GND Keyword:Allee; Freifläche
Institutes:Fakultät Umwelt Gestaltung Therapie / Landschaftsarchitektur (LA), Diplom/Bachelor
DDC-Class:700 Künste und Unterhaltung / 710 Landschaftsgestaltung, Raumplanung