Das Persönliche Budget als Herausforderung und neue strategische Konzeptionen als Reaktionsmöglichkeiten. Eine Untersuchung für vollstationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe.
- Die vorliegende Bachelorthesis behandelt das Thema das Persönliche Budget als Herausforderung und neue strategische Konzeptionen als Reaktionsmöglichkeiten im Hinblick auf vollstationäre EinrichtungenDie vorliegende Bachelorthesis behandelt das Thema das Persönliche Budget als Herausforderung und neue strategische Konzeptionen als Reaktionsmöglichkeiten im Hinblick auf vollstationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe. Durch die Einführung des Persönlichen Budgets wurde ein gravierender Systemwechsel in der Behindertenhilfe angestoßen. In Zukunft sollen pauschale Unterstützungsangebote zunehmend durch individuelle, auf Lebenssituationen zugeschnittene Dienstleistungen ersetzt werden.Dies stellt besonders vollstationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe vor große Herausforderungen. Wie diese mit den bevorstehenden Aufgaben umgehen können, soll in der vorliegenden Bachelorthesis beleuchtet werden. Nach einer Darstellung des Instruments Persönliches Budget und seiner Hintergründe werden hierzu die Möglichkeiten der strategischen Planung und der Marketing-Instrumente untersucht. Die Grundlage dieses Strategieentwicklungs- und -umsetzungsprozesses bilden strategische Analysen, deren Methoden im weiteren Verlauf im Hinblick auf das Persönliche Budget betrachtet und exemplarisch angewendet werden. Hierbei wird deutlich, dass die Einrichtungen ihr Angebot langfristig bedarfsorientiert gestalten und sich auf eine höhere Wettbewerbsintensität einstellen müssen. In diesem Zusammenhang wird eine modifizierte Form der Stärken-Schwächen-Analyse erläutert, die eine besondere Eignung für den Umgang mit dem Persönlichen Budget aufweist. Bei der darauf folgenden Darstellung der Strategieentwicklung und -umsetzung werden die Portfolio-Analyse und die Marketing-Instrumente beleuchtet. Hierbei werden Besonderheiten hervorgehoben, die bei der Anwendung in diesem speziellen Fall Beachtung finden müssen. Des Weiteren wird bei der Darstellung der Geschäftsfeldstrategien herausgearbeitet, dass die Bedeutung von Kooperationen für vollstationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe zunehmen wird, um den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung künftig gerecht werden zu können. Darüber hinaus stellt sich im Verlauf der Untersuchung heraus, dass sowohl für den gesamten Prozess der strategischen Planung als auch bei der Anwendung der Marketing-Instrumente die Prinzipien des Paradigmenwechsels in der Behindertenhilfe handlungsleitend sein müssen.Abschließend lässt sich sagen, dass vollstationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe durch die Einführung des Persönlichen Budgets und den Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe zwar gravierende Änderungen bevorstehen. Durch eine frühzeitige und unvoreingenommene Auseinandersetzung mit den zukünftigen Entwicklungen im Rahmen strategischer Planung, haben sie jedoch die Möglichkeit die darin liegenden Chancen zum Vorteil der Menschen mit Behinderung und für sich selbst zu nutzen.…


- This bachelor thesis examines the topic The personal budget as challenge and new strategic concepts as a possible reaction regarding inpatient institutions for people with disabilities. TheThis bachelor thesis examines the topic The personal budget as challenge and new strategic concepts as a possible reaction regarding inpatient institutions for people with disabilities. The implementation of the personal budget has opened a system change in handicapped aid. In the future, all-inclusive assistance will have to be replaced by services, which match the individual life situation. This poses big challenges especially to inpatient institutions for people with disabilities. This bachelor thesis explores, how they can handle the upcoming tasks. To this, after a description of the instrument personal budget and its background, the possibilities of strategic planning and of the marketing tools are examined. The basis of the process of developing and implementing a strategy are strategic analyses. Its methods are looked at and applied exemplarily. Here it becomes apparent, that the institutions have to organise their supply demand-oriented and that they have to be prepared for more severe competition. In this connection a modified form of the strengths-weaknesses-analysis is depicted, which is suitable for handling the personal budget. The view at the development and implementation of the strategy, includes a description of the portfolio-analysis and the marketing instruments. Here, some adjustments and particularities are pointed out, which have to be considered in this special case. Furthermore, the description of business unit strategies points out, that in future, the needs of people with disabilities can only be met by cooperation with other suppliers. Furthermore, it becomes clear that for the whole process of strategic planning as well as for the use of marketing tools the principles of the paradigm change in handicapped aid have to be kept in mind. Finally, you can say that inpatient institutions for people with disabilities have to face serious changes because of the implementation of the personal budget and the paradigm change in handicapped aid. But if they will use strategic planning to deal with it at an early stage and with an open mind, they have the possibility to use its chances for the advantage of people with disabilities and for themselves.…


| Author: | Bernhard Ortmann |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:bsz:950-opus-11130 |
| Advisor: | Harald Enke |
| Document Type: | Bachelor Thesis |
| Language: | German |
| Date of Publication (online): | 2009/11/11 |
| Publishing Institution: | Hochschule Nürtingen-Geislingen |
| Release Date: | 2009/11/11 |
| Tag: | Persönliches Budget; Strategie handicapped aid; inpatient institutions; marketing; personal budget; strategy |
| GND Keyword: | Marketing |
| Institutes: | Fakultät Betriebswirtschaft und Internationale Finanzen / Betriebswirtschaft Nürtingen (BW), Diplom/Bachelor |
| DDC-Class: | 300 Sozialwissenschaften / 330 Wirtschaft |


