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Akzeptanz von Natura 2000. Verknüpfung von räumlicher Identität und ästhetischgestalterischen Mitteln als Weg zur Akzeptanz. Entwicklung eines theoretischen Ansatzes und seine Anwendung an einem geplanten Life Natur-Projekt

  • Fachlicher Hintergrund für diese Arbeit ist die Fragestellung, wie die Akzeptanz für das Schutzgebietsystem Natura 2000 in der Bevölkerung gestärkt werden kann. Als eine Antwort wird die VerknüpfungFachlicher Hintergrund für diese Arbeit ist die Fragestellung, wie die Akzeptanz für das Schutzgebietsystem Natura 2000 in der Bevölkerung gestärkt werden kann. Als eine Antwort wird die Verknüpfung von räumlicher Identität mit ästhetisch-gestalterischen Mitteln im Rahmen von LIFE Natur-Projekten zur Entwicklung von Natura 2000-Gebieten gesehen. In der Arbeit wird ein eigener theoretischer Ansatz erarbeitet, der auf ein Beispiel-Projektgebiet angewendet wird. Ausgehend von der Theorie zu räumlicher Identität wird die Möglichkeit gesehen, im Rahmen eines LIFE Natur-Projektes auf lokaler Ebene ein praktisches, positives Beispiel für Natura 2000 zu geben. Durch die Nutzung von Symbolen räumlicher Identität der lokalen Bevölkerung in Form von ästhetisch-gestalterischen Mitteln kann die Auseinandersetzung und die Identifikation mit den Projektmaßnahmen angeregt werden. Die Verwendung von Symbolen stellt ein Bezug zwischen Projekt und räumlicher Identität her, die positive Identifikation kann zur Akzeptanz führen. Dabei wird im Ansatz von zwei Verwendungsweisen der Symbole ausgegangen. Einerseits Symbole „zitieren“, andererseits Symbole „schaffen“. Symbole „zitieren“ bezieht sich vor allem auf funktionelle Elemente, die um die Funktion eines emotionalen Zeichens, das den Bezug zum Raum herstellt, erweitert wird. In der zweiten Verwendungsweise geht es darum, Symbole der räumlichen Identität zu schärfen. Daher wird von Symbole „schaffen“ gesprochen, mit denen individualisierende Inhalte herausgestellt und bewusst gemacht werden.In der Anwendung werden Raumbezug und Symbolik im Beispiel geklärt und entsprechend dem theoretischen Ansatz in funktionellen und künschlagwörtertlerischen Vorschlägen umgesetzt.show moreshow less

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Metadaten
Author:Berthold Flieger
URN:urn:nbn:de:bsz:950-opus-10551
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2009/07/16
Publishing Institution:Hochschule Nürtingen-Geislingen
Release Date:2009/07/16
Tag:Life Projekt; Oberes Maintal; ökologische Ästhetik
GND Keyword:Räumliche Identität
Institutes:Fakultät Umwelt Gestaltung Therapie / Landschaftsarchitektur (LA), Diplom/Bachelor
DDC-Class:700 Künste und Unterhaltung / 710 Landschaftsgestaltung, Raumplanung
Licence (German):License LogoVeröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand