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Grossflächige Beweidung zur Offenhaltung der Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf den Tierarten

  • Die Offenhaltung der Landschaft wurde in verschiedener Hinsicht betrachtet.Eine geringe Rolle spielte die Möglichkeit einer Mahd mit anschließender Räumung bzw. das Mulchen. Ebenso die Form vonDie Offenhaltung der Landschaft wurde in verschiedener Hinsicht betrachtet.Eine geringe Rolle spielte die Möglichkeit einer Mahd mit anschließender Räumung bzw. das Mulchen. Ebenso die Form von kontrolliertem Brennen. Diese Formen finden wenig Anwendung, da sie sehr kostenintensiv und somit unwirtschaftlich sind.Hauptsächlich wurde auf die Offenhaltung der Landschaft durch Beweidung eingegangen.Bei der Beweidung mit verbreiteten und seltenen Tierarten, zeigten sich charakteristische Eigenschaften wie z. B.:• Leistungsmerkmale• Herkunfts-/Haltungsgebiet• Gewicht• Eignung für die Biotoppflege• Haltungsform• Ansprüche an Klima und NahrungJede Tierart wirkte sich positiv oder negativ auf die Landschaft aus.Um eine Aussage treffen zu können, fanden bei der Beweidung Haltungs-bedingungen, wie z. B. Enthornung, Weideführung, Parasitenbekämpfung oder Klauenerkrankungen Beachtung Haupteinflussfaktoren einer Beweidung sind Tritt, Fraß und Dung. Die Trittwirkung ist je nach Tierart und Gewicht unterschiedlich. Wird aus landwirtschaftlicher Sicht versucht, möglichst jede Form von Trittspuren zu verhindern, so sind solche in extensiven Weiden durchaus eine ökologische Bereicherung.Bei der Trittwirkung erfolgt eine Einteilung zwischen den Bereichen schädigend und schonend.Weiterhin wird die Vegetation durch unterschiedliche Fraßstrategien der Weidetiere geprägt. Grasfresser wie Rinder, Schafe und Pferde, die sich auf die Pflanzen der unteren Schicht konzentrieren, werden dem Laubfresser Elch gegenübergestellt. Ziegen und Rotwild nehmen dabei eine Zwischenstellung ein.Die Idee, Tiere mit unterschiedlichen Fraßstrategien zu kombinieren, liegt auf der Hand (z. B. Schafe fürs Gras, Ziegen für die Gehölze).Aber auch Tiere mit derselben Fraßstrategie unterscheiden sich bezüglich Selektivität des Fraßes (z. B. Rinder wenig selektiv, Schafe sehr selektiv).Nährstoffe, die durch Abweiden dem Boden entzogen werden, gelangen beim Weidebetrieb in Form von Kot und Harn wieder zurück. Einerseits nehmen Pflanzen Nährstoffe an den Urinstellen relativ schnell auf und werden nach gewisser Zeit bevorzugt von Rind und Pferd gefressen. Andererseits hemmen oder verhindern Kotstellen das Pflanzenwachstum (Gras und Kräuter).show moreshow less

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Metadaten
Author:Peter Klardney
URN:urn:nbn:de:bsz:950-opus-5368
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2006/06/21
Publishing Institution:Hochschule Nürtingen-Geislingen
Release Date:2006/06/21
GND Keyword:Beweidung; Landschaft; Landschaftsbild
Institutes:Fakultät Agrarwirtschaft, Volkswirtschaft und Management / Agrarwirtschaft (AW), Diplom/Bachelor
DDC-Class:700 Künste und Unterhaltung / 710 Landschaftsgestaltung, Raumplanung