Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Fütterungsverfahren auf die verschiedenen Leistungsparameter in der Ferkelaufzucht?
- Ziel dieser Arbeit war es die Auswirkungen verschiedener Fütterungssysteme aufdie Leistungsparameter in der Ferkelaufzucht zu untersuchen.Im ersten Teil wird auf den physiologischen Zustand der frischZiel dieser Arbeit war es die Auswirkungen verschiedener Fütterungssysteme aufdie Leistungsparameter in der Ferkelaufzucht zu untersuchen.Im ersten Teil wird auf den physiologischen Zustand der frisch abgesetzten Ferkeleingegangen, wobei die enzymattische Umstellung von Milch auf stärkehaltigesFutter im Vordergrund steht. Es werden auch die verschiedenenFütterungssysteme, von trocken über breiig bis hin zu flüssiger Fütterungerläutert. Dabei werden die Vor- und Nachteile zwischen flüssiger und trockenerFütterung beschrieben, wobei bei flüssigen Systemen die Hygiene immer alskritischer Punkt angesehen werden muss.Im weiteren wird kurz auf die Diplomarbeit von Herrn Bortt eingegangen, welchesich in seiner Arbeit mit den „Möglichkeiten der Flüssigfütterung vonAufzuchtferkeln anhand moderner Fütterungssysteme“ beschäftigt.In Köllitsch wurde an der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft einVersuch durchgeführt, der dem der eigenen Untersuchung stark ähnelt, weshalbdessen Ergebnisse dargestellt wurden. Im folgenden Teil wurden die Ergebnisseeines DLG Tests zusammengestellt, welcher die technische Seite des im Versucheingesetzten Baby-Mix-Feeders untersuchte. In diesem Test wurden dietechnischen Aspekte der Anlage für gut befunden.Der dritten Teil handelt vom durchgeführten Versuch. Dabei erfolgt zuerst eineBeschreibung des eingesetzten Versuchsstalls, der eingesetztenBreifutterautomaten und des Baby-Mix-Feeders, des verwendeten Futters und derverwendeten Ferkel. Anschließend wird die Versuchsdurchführung erläutert.Die aus dem Versuch gewonnenen Daten schwanken relativ stark, was damit zutun hat, dass die Tiere am Anfang des ersten Durchgangs krankheitsbedingtschlechte Leistungen aufwiesen. Da die Anzahl der eingesetzten Ferkel nur 400betrug sind die Ergebnisse nur bedingt aussagefähig. Bei den täglichen Zunahmenkonnte kein Unterschied zwischen den verglichenen Systemen festgestellt werden.Es wurde jedoch eine bessere Futterverwertung der Tiere festgestellt, die amRohrbreiautomaten aufgezogen wurden. Dies steht im Gegensatz zu denVersuchen die in Köllitsch durchgeführt wurden. Dieser Unterschied liegt abermöglicherweise am unterschiedlichen Versuchsaufbau bzw.Versuchsdurchführung der beiden Versuche.Aus der Untersuchten Futteraufnahme zu Mastbeginn kann ebenfalls keinUnterschied zwischen den beiden Varianten erkannt werden. Es kann in der durchgeführten Untersuchung abgesehen von der unterschiedlichenFutterverwertung kein Einfluss auf die Leistungsparameter in der Ferkelaufzuchtfestgestellt werden. Allerdings überzeugte der Baby-Mix-Feeder in Bezug auf denArbeitszeitbedarf und die einfache Erfassung des Futteraufwands.…


| Author: | Michael Baur |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:bsz:950-opus-5218 |
| Advisor: | Gerhard Schwarting |
| Document Type: | Master's Thesis |
| Language: | German |
| Date of Publication (online): | 2006/06/06 |
| Publishing Institution: | Hochschule Nürtingen-Geislingen |
| Release Date: | 2006/06/06 |
| GND Keyword: | Fütterung; Futtermittel / Ration; Ferkelaufzucht |
| Institutes: | Fakultät Agrarwirtschaft, Volkswirtschaft und Management / Agrarwirtschaft (AW), Diplom/Bachelor |
| DDC-Class: | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 630 Landwirtschaft, Veterinärmedizin |


