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Fütterungsstrategien in der Bullenmast und ihre Einflüsse auf die Mast- und Schlachtleistung

  • Die Haltung von Mastbullen ist in Baden-Württemberg von Kleinerzeugerngeprägt, wobei in nur 18 % der bullenhaltenden Betriebe mehr als 60Mastbullen stehen. In den größeren Mastbetrieben wird eineDie Haltung von Mastbullen ist in Baden-Württemberg von Kleinerzeugerngeprägt, wobei in nur 18 % der bullenhaltenden Betriebe mehr als 60Mastbullen stehen. In den größeren Mastbetrieben wird eine intensiveBullenhaltung mit einer speziellen Bullenmastration betrieben. Auf dieverschiedenen Fütterungsstrategien dieser Betriebe wird in dieser Arbeiteingegangen.Die Ansprüche der Bullen an die Rationszusammenstellung verändern sichüber den Entwicklungszeitraum. Deshalb wird die Mastperiode in die VorundEndmast unterteilt. Die Vormast erstreckt sich über die Dauer derUmstellung der Kälber von der Milchtränke auf die reineWiederkäuerfütterung. Die Intensität der darauf folgenden Endmast hängtvom Mastsystem und somit von der Futtervorlage ab, auch ist sieausschlaggebend für die Länge der Mast und die Höhe der täglichenZunahmen. Die Intensive Bullenmast wird vorwiegend mit Tieren realisiert,die eine hohe Wachstumsintensität und –kapazität besitzen. Imsüddeutschen Raum sind das vor allem Tiere von Zweinutzungsrassen, wiez.B. Fleckvieh.Bei Fütterungsversuchen von öffentlichen Einrichtungen wurdenunterschiedliche Futterrationen eingesetzt und auf ihre Mastergebnisseuntersucht. In dieser Arbeit dienen die Versuchsergebnisse alsVergleichsmaterial zu den Ergebnissen der untersuchten Rationen.Die acht befragten Betriebe ergaben zehn Endmastrationen, die wiederumin fünf Gruppen eingeteilt wurden. Die Gruppen wurden entsprechend demGrundfuttereinsatz gebildet, es ergaben sich daraus Rationsgruppen mitMaissilage, Maissilage und Biertreber, Maissilage, Grassilage undBiertreber, Schlempe und Stroh und Getreide.Bei der Auswertung der Fütterungs-, Mast- und Schlachtergebnisse wurdedeutlich, dass mit der Fütterung von Maissilage und Biertreber die höchstenMast- und Schlachtergebnisse erzielt werden können. Darauf folgen dieRationen mit einer Stroh- und Getreidefütterung. Bei den Rationen mitMaissilage beobachtet man hohe Schwankungen zwischen den Rationen,doch im Durchschnitt werden höhere tägliche Zunahmen als mit derFütterung einer Maissilage, Grassilage und Biertreberration erreicht. DieRationen mit Schlempe erzielen die schlechtesten Mast- undSchlachtergebnisse.Mit der Futterrationsgestaltung kann ein erheblicher Einfluss auf dieRentabilität der Bullenmast genommen werden. Deshalb wird dieOptimierung in der Rationsgestaltung für die Zukunft an Bedeutunggewinnen.show moreshow less

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Metadaten
Author:Dorothee Hanselmann
URN:urn:nbn:de:bsz:950-opus-5131
Advisor:Gerhard Schwarting
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2006/06/06
Publishing Institution:Hochschule Nürtingen-Geislingen
Release Date:2006/06/06
GND Keyword:Futtermittel / Ration; Bullenmast; Mastleistung; Schlachtleistung
Institutes:Fakultät Agrarwirtschaft, Volkswirtschaft und Management / Agrarwirtschaft (AW), Diplom/Bachelor
DDC-Class:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 630 Landwirtschaft, Veterinärmedizin