Optimierung von Stallbaukonzepten in der Schafhaltung, unter besonderer Berücksichtigung von Arbeitswirtschaftlichkeit, Tiergerechtheit, Tierhygiene und Kosten
- Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Thema Optimierung vonStallbaukonzepten in der Schafhaltung ein durchaus sehr umfassendes Themadarstellt. Es muss auf viele Grundlagen der Tierhaltung,Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Thema Optimierung vonStallbaukonzepten in der Schafhaltung ein durchaus sehr umfassendes Themadarstellt. Es muss auf viele Grundlagen der Tierhaltung, Tiergesundheitslehre,Agrarökonomie und vor allem des Stallbaus zurückgegriffen werden. BesondereSachverhalte und Aspekte der speziellen Tierhaltung wurden genauer erklärt.So zum Beispiel die verschiedenen Arten der Fütterungstechnik und ihreAuswirkungen auf den Stallgrundriss.Im Schafstallbau kann auf drei verschiedene Arten optimiert werden. In ersterLinie ging es hier um die Kostenoptimierung bzw. Minimierung des Stallbaus.Hierzu wurden verschiedene Vorschläge und Beispiele aus der Praxis gemacht.Besonders zu nennen ist der Folienstall, der in seinen Investitionskostenweniger als die Hälfte eines konventionellen Stalles beträgt. UmInvestitionskosten sinnvoll zu minimieren, gilt es zwischen erforderlichen undnicht unbedingt erforderlichen Bauteilen zu unterscheiden. Bezüglich derHygiene und Krankheitsvorsorge sollte man beispielsweise keine Abstrichemachen. Unangemessene Mechanisierung dagegen treibt nicht nur dieInvestitionskosten in die Höhe, sondern schlägt sich auch stark bei denlaufenden Kosten nieder.Die Optimierung der Arbeitswirtschaftlichkeit steht oft genau im Gegensatz zurKostenminimierung. Rationalisierungen in diesem Bereich dürfen nicht nur derArbeitserleichterung und Arbeitsbequemlichkeit dienen, sondern müssenvorrangig die Arbeitsproduktivität steigern. Hier wäre im Besonderen dasFutterband zu nennen, das nicht nur die benötigte Arbeitszeit zum Füttern bisum 50 % verringern kann, sondern durch seine Doppelnutzung als Raufe undKontrollgang und durch seine Eigenschaft, das Futter selbstständig auf diegesamte Länge der Raufe zu verteilen, auch wertvollen Platz einspart, waswiederum die Baukosten senkt.Wo sich Kosten und Arbeitswirtschaftlichkeit entgegenstehen, ist es dieAufgabe des Herdenmanagements, zu vermitteln und ein für jeden Betriebindividuelles System zu entwickeln, das genau auf die jeweiligen Umstände undKapazitäten abgestimmt ist. Hierzu zählen insbesondere die Entzerrung der Arbeitsspitzen durch versetzte Ablammphasen und die damit verbundenebessere Auslastung des Stalles über das Jahr.Aus den erarbeiteten Punkten lässt sich keine Standardlösung formulieren, diefür jeden Betrieb passend wäre. Wohl aber einige praktische Hinweise, die alsGedankenstütze und Richtschnur helfen sollen, einen individuellenOptimierungsplan für den jeweiligen Betrieb zu erstellen. Diese Hinweise sind inKapitel 6 übersichtlich aufgeführt.…


| Author: | Angela Riedel |
|---|---|
| URN: | urn:nbn:de:bsz:950-opus-5088 |
| Advisor: | Stanislaus von KornORCiD |
| Document Type: | Master's Thesis |
| Language: | German |
| Date of Publication (online): | 2006/06/06 |
| Publishing Institution: | Hochschule Nürtingen-Geislingen |
| Release Date: | 2006/06/06 |
| GND Keyword: | Stallbau; Schafhaltung; Arbeitswirtschaft; Artgerechte Haltung; Tierhygiene |
| Institutes: | Fakultät Agrarwirtschaft, Volkswirtschaft und Management / Agrarwirtschaft (AW), Diplom/Bachelor |
| DDC-Class: | 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 630 Landwirtschaft, Veterinärmedizin |


