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Forschungsarbeit über die Gestaltungsgrundsätze bei Gärten für Menschen mit Demenz

  • Die demographische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschlandzeigt deutlich, dass die Menschen immer älter werden. VieleKrankheiten hat die moderne Medizin mittlerweile entschlüsseltund PatientenDie demographische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschlandzeigt deutlich, dass die Menschen immer älter werden. VieleKrankheiten hat die moderne Medizin mittlerweile entschlüsseltund Patienten können erfolgreich behandelt werden. Eine Krankheitallerdings, die als typische Alterskrankheit gilt, kommt immer mehrin den Vordergrund, Die Demenz. Je älter der Mensch wird, destogrößer ist das Risiko, an ihr zu erkranken. Während immer mehrKrankheiten heilbar sind, kann die Demenz nur hinausgezögertwerden. In der Bundesrepublik sind mittlerweile 1.200.000Menschen an einer Form der Demenz erkrankt, Tendenz steigend.Es ist abzusehen, dass das Thema Demenz an Aktualität nochweiter zunehmen wird. Während vor zehn Jahren niemand auf dieIdee kam, dass die Demenz einmal so große Ausmaße wie heuteannehmen würde, ist mittlerweile bekannt, dass Handlungsbedarfbesteht. Vorhandene Einrichtungen müssen so umgebaut werden,dass Menschen mit Demenz in ihnen würdevoll leben können.Die Hochbauarchitektur ist in diesem Thema schon aufdem Vormarsch, wie die große Auswahl an Literatur undReferenzobjekten zeigt. Vernachlässigt allerdings wurde das Themader Außenwelt. Die vorhandene Literaturauswahl ist sehr mager.Nur Sybille Heeg mit Katharina Bäuerle (Freiräume, Gärten fürMenschen mit Demenz) und Annie Pollock (Gärten für Menschenmit Demenz) haben sich mit dem Thema bisher intensiv befasst.Vorhandene Referenzgärten, die auch ohne weiteres als solchebezeichnet werden dürfen, sind an zwei Händen abzuzählen.Diese Gründe waren ausschlaggebend, um mich mit dem Themader „Freiräume für Menschen mit Demenz " auseinander zu setzen.Diese Arbeit soll als Leitfaden dienen. Die Erfahrungen, die bisherigeEinrichtungen mit ihren Gärten gemacht haben, sind gewissenhaftrecherchiert worden und sollen bei der Planung eines Neu- oderUmbaushelfen,FehlerzuvermeidenundpostiveAspekteaufzugreifen.Die Erfahrungen wurden geschildert von Architekten,Landschaftsarchitekten, Heimleitern und Pflegedienstleitern.Auch Vereine, die sich schon intensiv mit der Demenzkrankheitauseinandergesetzt haben, wie der ,,Demenz Support Stuttgart "oder der ,, Altenhilfeverein Konstanz ", waren bereit, ihre Eindrückeweiterzugeben.Alle verantwortlichen Personen nahmen sich viel Zeit für einpersönliches Gespräch und stellten mir Informationsmaterial vorbehaltsloszur Verfügung.show moreshow less

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Metadaten
Author:Tobias von Kortzfleisch
URN:urn:nbn:de:bsz:950-opus-4223
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2006/05/29
Publishing Institution:Hochschule Nürtingen-Geislingen
Release Date:2006/05/29
GND Keyword:Demenz; Gartengestaltung; Therapie; Barrierefreiheit
Institutes:Fakultät Umwelt Gestaltung Therapie / Landschaftsarchitektur (LA), Diplom/Bachelor
DDC-Class:700 Künste und Unterhaltung / 710 Landschaftsgestaltung, Raumplanung